Transparenz

So bewerten wir Gin-Alternativen

Eine Punktzahl ist nur dann sinnvoll, wenn nachvollziehbar ist, wie sie entstanden ist. Deshalb erhält kein Produkt eine eigene Bewertung, bevor eine dokumentierte Verkostung stattgefunden hat.

1. Gleiche Rahmenbedingungen

Jedes Produkt wird zunächst pur in kleiner Menge bei vergleichbarer Temperatur beurteilt und anschließend in einem standardisierten Tonic-Drink getestet. Flasche, Öffnungsdatum, Charge – soweit vorhanden – und verwendetes Tonic werden notiert.

2. Fünf Bewertungskriterien

KriteriumWas beurteilt wird
AromaKlarheit, Intensität und Differenzierbarkeit der Botanicals.
BalanceZusammenspiel von Wacholder, Zitrus, Kräutern, Würze, Süße, Säure und Bitterkeit.
MundgefühlKörper, Textur, Länge und ob der Drink ohne Alkohol dünn oder stimmig wirkt.
Mix-TauglichkeitWie gut das Profil mit Tonic und in mindestens einem Cocktail bestehen bleibt.
EigenständigkeitOb das Produkt einen klaren eigenen Charakter entwickelt, statt nur Ähnlichkeit zu klassischem Gin zu behaupten.

3. Dokumentation statt Erinnerung

Zu jeder Eigenverkostung gehören künftig Datum, verwendete Menge, Mixer, Mischverhältnis, Garnitur, kurze Rohnotizen und mindestens ein eigenes Foto der geöffneten Flasche beziehungsweise des zubereiteten Drinks.

4. Keine gekauften Testsieger

Affiliate-Links und mögliche Provisionen dürfen die Punktzahl nicht verändern. Kostenlose Muster werden – falls es sie künftig gibt – sichtbar gekennzeichnet. Ein Produkt kann auch ohne Affiliate-Link gut abschneiden.

5. Nachtests

Rezepturen und Produkte können sich ändern. Bei erkennbaren Rezepturänderungen oder erheblich abweichender Erfahrung kann ein Nachtest erfolgen; das Aktualisierungsdatum bleibt sichtbar.

Aktueller Status: Die bereits vorhandenen Produktseiten enthalten derzeit redaktionelle Einordnungen und Herstellerquellen, aber noch keine behaupteten Eigenverkostungs-Punktzahlen. Das ist bewusst so, bis echte Verkostungsprotokolle vorliegen.